Liebe Lesende,
ihr merkt es selbst: Die Hitze hat Bayern fest im Griff. Bei diesen Temperaturen fällt jeder Handgriff schwer – besonders für Menschen, die körperlich oder im Freien arbeiten. Guten Schutz brauchen jetzt auch unsere Kinder. Junge Körper sind besonders anfällig für extreme Hitze. Allein aus meinem Bekanntenkreis kenne ich viele Geschichten darüber, wie schwer Schulen und Kitas gerade zu kämpfen haben: weit über 30 Grad in den Klassenräumen, asphaltierte Pausenhöfe in der prallen Sonne und Unterricht, der ausfallen oder nach draußen verlegt werden muss. Konzentriertes Lernen ist so kaum möglich – und auch Lehrkräfte und Betreuungspersonal stoßen an ihre Grenzen.
Wir wollten deshalb wissen, was die Staatsregierung unternimmt, um Kitas und Schulen besser auf Hitzewellen vorzubereiten. Die erschreckende Antwort: Sie weiß nichts, sie tut nichts, und sie hat auch nicht vor, daran etwas zu ändern. Weder Hitzebelastung noch Unterrichtsausfälle werden erfasst, die Verantwortlichen vor Ort bekommen so gut wie keine Hilfestellung, und bauliche Regelungen gibt es auch nicht. Dabei gäbe es einfache Maßnahmen: mehr Bäume, begrünte Fassaden, Rollos, bessere Dämmung, und natürlich Klimaanlagen. Mehr zu dem Thema findet ihr auch bei uns auf Instagram.
Mein Appell: Bitte achtet in diesen Tagen auf euch und auf andere. Trinkt genügend, sucht Schatten und verschiebt anstrengende Aktivitäten möglichst in die Morgen- und Abendstunden, wenn es ein bisschen erträglicher ist. Diese Woche zeigt einmal mehr: Klimaschutz und Klimaanpassung sind keine weit entfernten Zukunftsfragen – sie schützen schon heute unsere Gesundheit und retten Leben.
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